14- Die ersten Restaurierungsarbeiten

Mittwoch, den 28.9.2011
(Alex Springer)


Die ersten Restaurierungsarbeiten und ein weiterer Brunnen

Nach einer langen Nacht, die ein paar Zwischenbiere und einen Becher kambodschanischem Rum gemischt mit String (Strawberry Juice) enthalten hat und relativ wenig Schlaf, ging es diesen Morgen wieder einmal früh raus. Mit an Board waren heute Carolina und Josh. Beide wollten sich gerne mal unser Projekt anschauen. Zudem führt die Busverbindung nach Phnom Penh an Domdek vorbei, unserem letzten größeren Dorf vor Preksromot.

Ankunft in Preksromot.
Ausgerüstet mit Handschuhen, festen Schuhwerk, Wasserwaage und Zange begaben wir uns auf den Weg zum Café.
Damit unsere europäischen Besucher sicher die Sanitäranlagen benutzen und ein kühles Getränk genießen können, beschlossen wir zu allererst den Boden an manchen Stellen zu erneuern. Das Holz wurde mit einem Boot vom Bürgermeister geholt, wo es am Tag zuvor vor Diebstahl geschützt gelagert wurde.

Wir haben begonnen, im vorderen Bereich neue Querbalken zu verlegen. Das Holz war so durchnässt und vermodert, dass man (wir, die Europäer) zu jeder Zeit das Gefühl hatte gleich im nassen zu landen. Dabei haben wir tatkräftige Unterstützung von unseren beiden ersten Besuchern, Caro und Josh, erhalten.
Nach erfolgreicher Anbringung der Sparren gab es beim Zuschneiden der Fußbodenbretter die ein oder andere Diskussion, wieso man so schief gesägt hat?.


Nach dem dritten Brett haben wir dann feststellen müssen, dass es nicht an der Herkunft (deutsche und russische Sägetechnik) liegt. Aber wie pflegt man zu sagen: Wenn sich zwei streiten, dann lacht meistens der dritte.

Nachdem alle Bretter ersetzt wurden sind, begannen wir das Dach im vorderen Terrassenbereich abzunehmen um es dann am nächsten Tag neu einzudecken.

Auf dem Rückweg nach Siem Reap beschlossen, wir erneut im Dorf Travkhit anzuhalten, um das weitere Vorgehen für drei neue Brunnen abzustimmen. Nach freundlichem Empfang durch den Bürgermeister führte er uns direkt zu den neuen Brunnenplätzen. Nach kurzem Fußweg durch Sumpf, Schlamm und zwischen den Hütten der Bewohner, zeigte uns der Bürgermeister den neuen Standort.
Die Entscheidung für die Bohrungen erfolgte direkt vor Ort. Nach einigen Telefonaten konnte Herr Chantol zwei Brunnenbauer zur Bestandsaufnahme für den nächsten Tag organisieren.

Ein weiterer Erfolg für unser Projekt.

Wie jeden Abend, erholten wir uns im Pool und genossen das Leckere an der Straße inklusive regelmäßiger Abkühlung des unteren Beinbereiches.

In diesem Sinne,
„Sir, Massage?“


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