18 – Wieder mit den Kindern von Preksromot in Angkor Wat

Sonntag, der 2.10.2011
(von Röttger Maier und Horst-G. Lippold

mit den Kindern in Angkor Wat

Am Sonntag, den 2.10.2011 sind wir wie schon im Februar mit einer Gruppe von Kindern und einigen Erwachsenen nach Angkor Wat gefahren. Die meisten Dorfbewohner von Preksromot haben diese Tempelanlagen, die jede kambodschanische Fahne zieren, noch nie besuchen können.

Da auch Röttger Maier und Alex Springer noch nie vor Ort waren und neben Angkor Wat noch andere Tempel besichtigen wollten, sind die beiden per Tuk Tuk direkt nach Ta Phrom gefahren (damit wir uns später in Angkor Wat treffen) und ich habe meine kambodschanischen Freunde in Preksromot abgeholt.

Mit 36 Kindern und 6 Erwachsenen(!) im besten Sonntagsstaat haben wir in in unseren Kleinbus gequetscht und sind sofort gen Angkor Wat gestartet.

In Angkor Wat habe ich zuerst Wasser für alle gekauft und einen Führer gesucht, der den Kindern etwas über diesen grandiosen Tempel erzählen kann. Unser Führer Sameth hat das auch sehr engagiert getan, wobei ich seinen Erläuterungen auf kambodschanisch natürlich weniger folgen konnte. Er hat mir später erzählt, dass die Kinder eine Menge über die Geschichte der Tempel, wichtiger Könige und Schlachten aus der Schule kannten, aber begeistert waren, es vor Ort sehen zu dürfen.

Bei einem älteren Herrn haben wir Glücksbändchen bekommen und uns segnen lassen.


Am Ende der Tour mit vielen, vielen Photos ging es zum Mittagessen, über das vor allem die Kinder heißhungrig hergefallen sind (viele hatten offenbar nicht gefrühstückt). Ich hätte es mir vorher nicht vorstellen können, aber die Kinder haben jeweil drei bis fünf gehäufte Essteller Reis mit Fisch und Huhn gegessen!

Schließlich hiess es wieder einsteigen zur einstündigen Rückfahrt nach Preksromot, wo wir uns alle erschöpft, aber glücklich voneinander verabschiedet haben. Später am Nachmittag bin auch ich wieder zuhause im Hotel eingetroffen, wo ich mich auf ein erfrischendes Bad im Pool und das Abendprogramm gefreut habe.

in dem Sinne auf die Freundschaft
Horst-G. Lippold

Wetten, daß…?

Für alle Freunde des kurzweiligen Abendprogramms haben wir heute einen Beitrag zum bekannten Fernsehformat. Unsere Saalwette führt uns in das entfernte Preksromot in Kambodscha, ein kleines Dorf mit 238 Häusern und 328 Familien. Die Angaben über die tatsächliche Einwohnerzahl schwanken.

Wetten dass es 36 Kinder, 5 Erwachsene und ein Fahrer schaffen in einem handelsüblichen 8-Sitzer Minibus Platz zu nehmen und zu einem Tagesausflug nach Angkor Wat zu fahren? Hier auf dem Bild die frohgelaunten Wettkandidaten nach einem ausgiebigen Mittagssnack, der aus bis zu 5 großen Tellern Reis pro Kind bestand.


Top, die Wette gilt!

Um uns zwischendurch ein wenig die Zeit zu vertreiben als Intermezzo ein kleines Bildsuchrätsel. Zur Unterstützung unseres Müllentsorgungskonzeptes in Preksromot soll jedes Haus eine Mülltonne, bestehend aus einem halbierten Blechfass erhalten. Diese sollen mit deutscher Gründlichkeit fortlaufend nummeriert sein um den Verbleib des auch bei Schrotthändlern begehrten Altmetalls zu kontrollieren. Dankenswerter Weise übernahmen unsere pfiffigen kambodschanischen Freunde die Aufgabe jedes Fass mit einer eindeutigen Nummer zu versehen.

Wo steckt nun der Fehler im Bild?

Wir schalten wieder um zu unserer Saalwette in Preksromot. Dass der kambodschanischen Kreativität in Sachen Transport kaum Grenzen gesetzt sind, ist hinreichend bekannt.

Werden die Wettkandidaten sich der neuen Herausforderung stellen können? Sehen wir einmal nach.

Und nach ca. 10 Minuten sortieren, hin- und herschieben, ein- und aussteigen und ein bisschen drücken geht tatsächlich die Tür hinter 36 Kindern und 6 Erwachsenen zu – Wette gewonnen!

Zum Schluß dieses kulturell und auch sonst bemerkenswerten Tages gab es wie üblich lecker Abendessen und -trinken entre nous.

Ich wünsche euch den Frieden
Röttger Maier

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