36 – Let’s talk English

Hallo liebe Köln hilft Kambodscha e. V. Fans und alle die es noch werden wollen,

nachdem das grossartige Team um Michael Scherz am 06. April die Weiterreise nach Thailand angetreten ist, hiess es fuer mich: Zack zack wieder an die Arbeit!

(Die ausfuehrlichen Berichte und Fotos von Michael und Co. koennt ihr hier im Blog einsehen!!!)

Da ich jedoch mein Visum um einen weiteren Monat verlaengern musste, steckte ich drei Tage in Phnom Penh fest. Es war nunmal Wochenende. Am Montag, den 09.04. war es dann endlich soweit. Ich bekam meinen Pass und konnte den over-night-bus nach Siem Reap nehmen.

Dort angekommen traf ich mich zunaechst mit Herrn Chanthol auf einen Kaffee. Wir berieten gemeinsam, was in den naechsten Wochen zu tun sei.

Die erste Frage, die sich stellte: Wie komme ich in das 50 km entfernte Dorf Preksromot? Der Van, den wir in den Wochen zuvor angemietet haben, waere fuer eine Person viel zu teuer. Somit organisierte Herr Chanthol kurzerhand ein Mofa inkl. Nummernschild und Helm. Nach mehreren Besuchen in der Werkstatt (neue Kette, neue Vorderbremse, neues Kugellager, frisches Oel, neue Seitenspiegel, neue Batterie) war die gute alte Daelimmaschine wieder fit.

Vorher

 

Nachher

Nein nein, keine Bange! Nur ein kleiner Scherz. Rechts ist das gute Stueck.

Am Donnerstag, den 12. April konnte ich die erste, lang ersehnte Fahrt mit dem Mofa nach Preksromot unternehmen. Ich musste feststellen, dass man mit dem Fahrverhalten eines Deutschen nicht gerade im Strassenverkehr Kambodschas mithalten kann. Mir blieb also nichts anderes uebrig, als meinen Fahrstiel ein wenig anzupassen. Seit dem ist die Hupe an dem Mofa meine beste Freundin.

Ich konzentriere mich momentan darauf, die Kinder in Preksromot zu unterrichten. Was heisst das? Nun, vor allem erteile ich Englischunterricht, der – wie die Bilder zeigen – heiss begehrt ist.

Mr. Teacher und sein Arbeitsplatz im Cafe Colonia

Da die Kinder teilweise 6 h aufmerksam den Unterricht verfolgen und eifrig mitmachen, darf der Spass natuerlich nicht zu kurz kommen. Zwischendurch gibt es immer wieder kleinere Spiele oder zur Belohnung fuer das fleissige Lernen ein dickes Stueck saftige Wassermelone.

Die Pause haben sich die beiden redlich verdient.
„Kinder! Jetzt seid mal still! Fuer mich ist es auch die sechste Stunde!“

Seit dem 12. April konnten bereits 6 volle Unterrichtstage erfolgreich durchgefuehrt werden. Das Interesse bei den Kindern waechst von Tag zu Tag. Hin und wieder verirren sich auch schon mal ein paar Erwachsene in meinen Unterricht. Auch sie sind natuerlich herzlich willkommen. Somit ergibt sich in Bezug auf das Alter meiner Schuelerinnen und Schueler eine bunte Mischung zwischen 4 und ca. 30 Jahren. Fuer deutsche Paedagogen wohlmoeglich ein Graus, fuer uns im Dorf Preksromot ein riesen Lernspass mit Erfolg!

Unterricht fuer Gross und Klein.

In aller Regel ist das Englischniveau der 8-10 jaehrigen Schueler mit dem der Erwachsenen zu vergleichen, oder sogar noch um einiges besser.

Volle Konzentration – ein Musterschueler.

 

 
Wer hat hier eigentlich wen im Griff? – Ein wahrhaft bewegtes Bild.

Die Groesse der Klasse variiert von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde (3 bis 25 Schuelerinnen und Schueler).

Am Montag beginnt eine weitere spannende Unterrichtswoche und ich freue mich schon sehr darauf euch davon zu berichten.

Herzliche Gruesse aus Kambodscha

Euer Christoph Reipen

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