26 – Alles Neu

(von Patrick Markiefka)
Wegen akutem Schlafmangel haben wir dieses Mal den Tag etwas später begonnen und sind gegen 9Uhr nach Preksromot aufgebrochen. Das größte Thema war, das Café soweit fit zu kriegen, dass es von den Touristen, die zu den Floating Villages (Schwimmende Städte) unterwegs sind und durch das Dorf fahren, wahrgenommen und besucht wird. Zusätzlich mussten wir noch Kleinigkeiten und Materialien für den Englischunterricht besorgen.
In der Umsetzung wurde auf dem Dach einiges verändert. Die blaue Grundierung sticht nun stark hervor und eine rote Schrift soll unserem Café Colonia seinem Namen verleihen. Als weiteres wurde das Dach der Willkommens Tafel auffälliger gestaltet. Ein roter Rahmen zieht nun die Blicke der Bustouristen auf sich. Auch der Hinweis auf WC und Gastronomie sollte nun vom Bus aus zu sehen sein.

Als weiterer Schritt haben wir an der Umsetzung eines Hinweisschildes gearbeitet, dass unser Café in 20m anzeigt. Beworben wird, wie immer, eine letzte Möglichkeit für den Gang zur Toilette und die Möglichkeit, ein kühles Bier zu trinken. Ich habe mich noch mal aufs Dach getraut um das bereits stark UV beschädigte Kunststoffwelldach auszutauschen. Der Effekt der Solar Bottle Light ist zudem sehr viel stärker geworden. Dank der Spende von der Henkel AG & Co. KGaA einiger Kartuschen Sista Haus & Bau ist das Dach wasserdicht und hält die Flasche im Loch.
Da wir einen Termin mit der NGO Population & Development International Cambodia (PDI C) hatten, sind wir nach der Rettungsaktion von Henri, der uns gemeinerweise entwendet wurde, um 15:30Uhr wieder Richtung Siem Reap aufgebrochen. Die PDI Cambodia ist eine lokale NGO mit Fokus auf die Infrastruktur und Schaffung eines Volkswirtschaftlich Systems innerhalb kleiner Gemeinden. Sie integriert zudem Microfinazies um Gelder für kleinere Geschäftsideen zu günstigen Krediten zur Verfügung zu stellen. Alissa und Nicole gaben uns zahlreiche Tipps in der Umsetzung, die durchaus anders ist als in Deutschland. Wichtigster Hintergrund ist das einbinden der Gemeinde in das Projekt, z.B. durch eine geringe finanzielle Beteiligung zwischen 5-15%. Den Rest trägt die Organisation. Selbst diese geringe Beteilung sorgt für eine langfristige Bindung der Gemeinde an das Projekt. So werden die Güter und Projekte schnell als eigene Empfunden. Insgesamt haben wir viel gelernt und werden uns am 21. März an einem ihrer Projekte satt sehen können. Am Abend ging es dann zu unserem Stammlokal dem Khmer BBQ. Herrn Chanthol berichteten wir über unseren riesigen Fortschritt und die Ereignisse des Abends der sich auch über die Aktivitäten im Dorf freute. Hundemüde und gesättigt ging es für uns zurück ins Hotel.

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